DAS BIN ICH.

Ich bin am 2. März 1971 in Regensburg geboren. Meine Eltern, die eigentlich aus Ostfriesland stammen, waren zu dieser Zeit schon in Regensburg und haben hier gearbeitet. Mein Vater war bis zu seiner Pensionierung als Altphilologe an der Regensburger Universität tätig und meine Mutter erst als Buchhändlerin und dann als Hausfrau für uns drei Jungs.

Ich habe nämlich noch zwei jüngere Brüder, die beide in Berlin leben. Der eine ist dort Arzt, der andere Grafikdesigner. Wir haben viel Kontakt zueinander, besonders seit wir unseren Vater nach schwerer Krankheit verloren haben. Ich war in Regensburg im Napoleonstein-Kindergarten und dann in der Napoleonstein-Grundschule, zwei Bildungseinrichtungen, die ich sehr schätze und die ich heute noch gerne besuche.

Später bin ich dann aufs Albrecht-Altdorfer-Gymnasium gegangen und habe dort im Jahre 1991 Abitur gemacht. Auch an diese Schule gehe ich heute noch gerne zurück. Ich bin dort auch im Vorstand des Freundeskreises der Schule und mit vielen ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern bin ich heute noch gut befreundet.

Noch während meiner Schulzeit war ich mit anderen daran beteiligt, dass aus der Forderung nach einem Kultur- und Begegnungszentrum vor allem für junge Leute dann ab Ende der 80iger Jahre mit dem Ausbau der Alten Mälzerei Realität wurde. Eine für mich prägende Zeit war auch der Zivildienst, den ich in der ambulanten Alten- und Krankenpflege bei der Arbeiterwohlfahrt abgeleistet habe. Die Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit sind auch heute noch für mich eine Richtschnur in meinem politischen Wirken, z.B. wenn es um pflegebedürftige ältere Menschen geht.

Ich bin Mitglied in zahlreichen Vereinen und bekleide dort auch Ämter – Informationen hierzu werden im Laufe der Zeit an unterschiedlichen Stellen noch Erwähnung finden.

MEIN POLITISCHER WEG…

Mein politischer Weg.…beginnt am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium, wo ich über viele Jahre Klassen- und Schülersprecher und später auch Bezirksschülersprecher für die Gymnasien in der Oberpfalz war. Ich habe mich deshalb schon damals viel mit bildungspolitischen Fragen beschäftigt und in diesem Zusammenhang auch unsere spätere Oberbürgermeisterin Christa Meier kennen gelernt, die damals als Landtagsabgeordnete für Bildungspolitik in Bayern zuständig war.

Diese Erfahrungen und die Erziehung meiner Eltern waren ausschlaggebend für meinen Eintritt in die SPD im Jahre 1988. Die Tatsache, dass ich als Kind und Jugendlicher auch bei den Falken war, hat sicher auch mit dazu beigetragen. Nicht einzelne Programmpunkte, sondern grundsätzliche Wertvorstellungen, wie Solidarität, Freiheit, Frieden, Sicherheit und andere waren ausschlaggebend für mein politisches Engagement. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Mein politischer Weg.Während meiner Schulzeit habe ich in Regensburg mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen und Schultypen damals die „SchülerSelbstOrganisation“ gegründet, eine Organisation von Schülern, die sich mit bildungspolitischen Fragen beschäftigt hat, aber auch Freizeitmaßnahmen organisiert hat. Wir waren damals die Begründer des legendären Jahninselfestes. Ich war viele Jahre Vorsitzender dieser Organisation und zu dieser Zeit auch Mitglied im Vorstand des Stadtjugendringes und von 1990 bis 1996 Mitglied im damaligen Jugendwohlfahrtsausschuss der Stadt Regensburg.

Nach der Schulzeit habe ich meinem Zivildienst abgeleistet, der damals noch 15 Monate gedauert hat. Ich war als Zivi in der ambulanten Alten- und Krankenpflege bei der Arbeiterwohlfahrt. Die Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit haben mich sehr geprägt und sind heute auch in meinem politischen Wirken, z.B. wenn es um pflegebedürftige ältere Menschen geht, für mich Richtschnur. Nach meiner Zivildienstzeit war ich für kurze Zeit auch ehrenamtlicher Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt. Mitglied bin ich dort natürlich heute noch.

Nach der Gründung der Alten Mälzerei war ich dort anfangs als ehrenamtlicher Vorsitzender des Trägervereins tätig und habe dann nach Fertigstellung des Ausbaus im Jahre 1993 dort die Geschäftsführung übernommen. Dies war auch der Grund, warum ich zu diesem Zeitpunkt mein Studium abgebrochen habe. Als Geschäftsführer des Trägervereins war ich dann bis Ende 2007 tätig und von 2001 bis 2008 auch als Geschäftsführer der Speicher-Events GmbH, die den Kulturspeicher betrieben, aber inzwischen den Betrieb eingestellt hat.

Mir war die Arbeit in der SPD immer sehr wichtig, weil es die Partei war und ist, die einen Großteil meiner Wertvorstellungen widerspiegelt. Heute bin ich noch Ortsvereinsvorsitzender, Unterbezirksvorsitzender für die Stadt und den Landkreis, stellv. Bezirksvorsitzender und Mitglied im Landesvorstand.

DAS IST MEIN AMT.

Am 5. Mai 2008 wurde ich vom Regensburger Stadtrat zum Bürgermeister gewählt. Mir oblag das Seniorenamt, das Amt für Soziales, das Amt für Jugend und Familie, das Amt für Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Fuhrpark sowie die Stiftungsverwaltung. Zudem war ich fachlich zuständig für das Jobcenter der Stadt und die Regensburg SeniorenStift gemeinnützige GmbH. Das Amt des Bürgermeisters hatte ich bis April 2014 inne.

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Bei der Stichwahl zum Oberbürgermeister am 30. März 2014 haben mir 70,13 % der Regensburger WählerInnen das Vertrauen geschenkt. Offiziell trat ich das Amt am 1. Mai 2014 an. Eine besondere Ehre für mich war die Übergabe der Amtskette in der ersten Sitzung nach der Kommunalwahl aus den Händen von Christa Meier, der früheren SPD-Oberbürgermeisterin. Durch sie bin ich einst zur Politik gekommen.

In meiner neuen Funktion repräsentiere ich die Stadt nach außen. Zudem bin ich Vorsitzender des Stadtrats und Dienstherr der Stadtverwaltung. Als Referent leite ich den Bereich Steuerung und Koordination, das Rechnungsprüfungsamt, die Personalvertretung, die Evangelische Wohltätigkeitsstiftung in Regensburg (EWR) und das Amt für kommunale Jugendarbeit. Darüber hinaus bin ich Vorsitzender von mehreren Aufsichts- bzw. Verwaltungsräten städtischer Tochtergesellschaften und Unternehmen. Zudem hat mich der bayerische Städtetag in den Vorstand gewählt. Im Deutschen Städtetag bin ich Sprecher des Arbeitskreises der UNESCO-Welterbe-Altstädte.